
In diesem Blog geht es darum, wo man den Color Slice findet und wie die einzelnen Tools darin funktionieren. Ausserdem schauen wir uns an, was sie wann und wie verändern.
In diesem Blog wird das DaVinci ein wenig anders aussehen als die Blogs zuvor, denn ich arbeite zurzeit an einem anderen Bildschirm. Dadurch verändert sich nicht das Aussehen der einzelnen Tools, sondern die gesamte Ansicht, da ich auf dem Bildschirm nur zwei und nicht drei Teile gleichzeitig anzeigen kann.
Wieso heisst dieses Tool eigentlich ColorSlice, und wie funktioniert es, oder für was braucht man das? Genau diese Fragen werde ich dir hoffentlich in diesem Blog beantworten können.
Starten wir mit dem Aufbau des ColorSlice:
Der ColorSlice teilt das Farbspektrum in sieben logische Bereiche auf (sechs Hauptfarben plus ein eigener Bereich für Hauttöne), um die Sättigung, Farbdichte und den Farbton intuitiv anzupassen. Dadurch nutzt man dieses Tool meist, um einzelne Stücke vom Farbspektrum zu verändern und so das Bild ausgeglichen wirken zu lassen.
Oben in der Mitte sieht man, wie die Farbe heisst, welche man gerade bearbeitet.
Gleich darunter sieht man ein Kreisdiagramm, in welchem man sehen kann, welchen Teil des Farbspektrums man gerade am Bearbeiten ist.
Oben links ganz in der Ecke ist dann die Selection-Preview. Klickt man auf diese und hält diesen Klick, dann kann man währenddessen sehen, welchen Teil man vom Bild bearbeitet und welchen nicht. Sie funktioniert exakt gleich wie die Selection-Preview, welche ich bei den HDR-Wheels erklärt habe.
Möchte man nun den ausgewählten Teil erweitern oder auch verkleinern, dann macht man das mit dem Center Slider. Wichtig zu wissen: Wenn man diesen Slider verändert, wird der Einflussradius der anderen Slices ebenfalls angepasst. Sie werden also verkleinert oder vergrössert.
Gleich darunter gibt es den Hue-Slider. Dieser funktioniert exakt gleich wie jeder andere Hue-Slider. Damit verändert man den Farbwert einer Farbe.
Mit diesem Slider verändert man die Farbdichte des ausgewählten Bereiches und passt damit die Helligkeitswerte einer Farbe leicht an. So erzielt man dezente Helligkeitsveränderungen, ohne dass das Bild einen übertrieben digital bearbeiteten Touch bekommt.
Die Sättigung funktioniert ebenfalls exakt gleich wie der Farbton (Hue), wie schon in anderen Blogs erklärt.
Zum Schluss noch das Symbol oben rechts in der Ecke. Dieses zeigt einen rückwärts gedrehten Pfeil. Damit macht man jede Anpassung rückgängig, welche man bei diesem Slice gemacht hat. Es wird also alles zurückgesetzt.
Vielleicht habt ihr ja bis hierhin schon erraten können, wieso dieses Tool ColorSlice heisst, ansonsten hier meine Erklärung:
ColorSlice heisst auf Deutsch: Farbstück, und es heisst so, da man unterschiedliche Farbstücke aus dem Farbspektrum verändern kann.